Britta Stark
Stark für Brandenburg.

Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren besser schützen

28. September 2017

Die mehr als 40.000 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Feuerwehren im Land Brandenburg leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Bevölkerung. Sie setzen häufig ihr Leben aufs Spiel, um andere aus Gefahren zu befreien. Deshalb hat der Landtag Brandenburg auf Initiative der SPD am Mittwoch beschlossen, die Versorgung der Retter im Unglücksfall zu verbessern.

Mit den Stimmen aller demokratischen Fraktionen wurde ein entsprechender Antrag beschlossen. Dem Thema war auch die aktuelle Stunde des Landtags gewidmet. „Überall in Brandenburg engagieren sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Gemeinschaft und sind dabei oft Gefahren ausgesetzt“, so die Landtagsabgeordnete Britta Stark (SPD). „Ihnen gebührt unser aller Respekt, und sie haben Anspruch auf eine angemessene Versicherung und Versorgung, falls ihnen beim Einsatz etwas zustößt.“

Anlass für die beabsichtigte Neuregelung war ein Unglück Anfang Septembern 2017 auf der Bundesautobahn 2, bei dem zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Lehnin während des Einsatzes nach einem Verkehrsunfall ums Leben kamen.

„Das hat uns alle tief getroffen. Wir sehen unsere politische Verantwortung nun darin, die Hinterbliebenen bestmöglich abzusichern“, so Britta Stark, die zur aktuellen Stunde in den Landtag auch Zugführer der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bernau und der Gemeinde Panketal eingeladen hatte, die die Debatte live auf der Besuchertribüne des Parlaments verfolgten (im Foto Jacqueline Sachs und Michael Herrmann vom Löschzug Schönow der Freiwilligen Feuerwehr Bernau).

„Wir werden uns auf Bundesebene für eine Änderung der gesetzlichen Vorschriften einsetzen und gegebenenfalls zeitnah für Brandenburg eine praktikable und gerechte Lösung verabschieden. Darauf können sich die Kameradinnen und Kameraden ebenso wie ihre Familien verlassen“, unterstrich Britta Stark.

Der im Landtag beschlossene Antrag im Internet: www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/parladoku/w6/drs/ab_7300/7394.pdf

Damit Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt

07. September 2017

Gerade zu Schuljahresbeginn stehen für Eltern von Schülerinnen und Schülern viele Anschaffungen an. Das kann die Haushaltskasse bei Familien mit geringem Einkommen stark strapazieren. In Brandenburg existieren deshalb zwei Förderprogramme, über die Schülerinnen und Schüler insbesondere der Klassenstufen 1 bis 10 unterstützt werden können. Darauf hat jetzt die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark hingewiesen.

„Jede Schule verfügt über einen Schulsozialfonds. Eltern können hier Zuschüsse für Wandertage und Klassenfahrten oder auch für die Anschaffung von Lern- und Arbeitsmitteln beantragen“, erklärte Britta Stark. „Ich empfehle interessierten Familien, sich wegen näherer Informationen und Antragsformularen zum Schulsozialfonds direkt an ihre Schule zu wenden.“

Darüber hinaus werden mit dem „Brandenburger Schüler-BaföG“ Jugendliche unterstützt, die in die gymnasiale Oberstufe eintreten oder einen zweijährigen Bildungsgang zum Erwerb der Fachhochschulreife in Vollzeitform beginnen. Eine Förderung von 100,- Euro monatlich können Familien beantragen, die beispielsweise einen Kinderzuschlag, Wohngeld, Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder andere Leistungen zum Lebensunterhalt erhalten. „Auch zum Schüler-BaföG können an den Schulen weitere Informationen eingeholt werden“, so Britta Stark. „Bildung darf nicht vom Einkommen abhängen“, ist die Sozialdemokratin überzeugt.

 Weitere Informationen im Internet unter:

https://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/detail.php/504488

https://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/ausbildungsfoerderung_2017_final.pdfhttps://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/ausbildungsfoerderung_2017_final.pdf

Freiwilliges Soziales Jahr an Schulen beginnt

31. August 2017

Junge Menschen können künftig ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an Schulen absolvieren. Das Land Brandenburg hat dafür ein Sonderprogramm gestartet, wie jetzt zum Beginn des neuen Schuljahres mitgeteilt wurde. Auch im Niederbarnim haben Jugendliche die Möglichkeit bekommen, auf diese Weise in die pädagogische Arbeit hinein zu schnuppern und erste Erfahrungen zu sammeln, so beispielsweise an der Tobias-Seiler-Oberschule Bernau.

„Das ist eine tolle Chance für junge Menschen, die sich für einen sozialen Beruf interessieren“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark. „Sie können ausprobieren, ob ihnen die Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen liegt und Spaß macht.“ Klar ist, dass die FSJ-ler kein Ersatz und keine Vertretung für die ausgebildeten Lehrkräfte sind, sondern diese bei ihren Aufgaben unterstützen – zum Beispiel bei der Nachmittagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern, Exkursionen und Wandertagen. Die Liste der beteiligten Schulen laut MBJS: mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/106-2017_anhang_fsj_schule.pdf

Einkehr über dem Hobrechtsfeder Trichter

31. August 2017

Noch braucht man viel Phantasie, um sich vorzustellen, gemütlich bei einer Tasse Cafe oder einem Glas Wein über dem sogenannten Trichter im denkmalgeschützten Speicher auf dem Mustergut in Hobrechtsfelde zu sitzen.Aber schon im kommenden Jahr könnte das Wirklichkeit werden.

Der Förderverein Naturpark Barnim plant, den eindrucksvollen Trichter im Sockel des alten Kornspeichers in seinem besonderen Ambiente erlebbar und gastronomisch nutzbar zu machen. Dass dadurch auch die darüber liegende Ausstellung des Besucherzentrums an Attraktivität gewinnt, davon ist die Vorsitzende des Fördervereins Naturpark Barnim, Petra Bierwirth, überzeugt.

Am Donnerstagnachmittag präsentierte sie das Projekt interessierten Gästen, darunter auch SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark, Panketals Bürgermeister Rainer Fornell und Max Wonke, Ortsvorsteher von Zepernick.

Deponiegasmessungen über dem ehemaligen GEAB-Gelände

29. August 2017

Den Anwohnern der ehemaligen GEAB-Deponie in Bernau stinkt es gewaltig. Ob und in welchem Umfang Deponiegase aus den Abfallbergen austreten, die die inzwischen insolvente Firma hinterlassen hat, sollen Messungen zeigen, die jetzt mittels Hubschrauber über dem Gelände gemacht werden.

Gemeinsam mit dem für Umweltschutz zuständigen Minister, Jörg Vogelsänger, hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark am Montagabend die hierfür von einer Spezialfirma zur Verfügung gestellte Technik erklären lassen. In die Luft ging dann aber Georgi Tonschev, Mitglied der Bürgerinitiative, mit der Britta Stark eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet.

Bereits im Jahr 2005 hatte sich die engagierte Barnimer Landtagsabgeordnete an das Landesumweltamt gewandt und um Aufklärung darüber gebeten, welche Stoffe auf der Bernauer Deponie gelagert und in welchem Umfang sie durch die Firma GEAB tatsächlich recycelt wurden.

 https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/…/2089.p…

Tag der Vereine

27. August 2017

Dichtes Gedränge herrschte beim Tag der Vereine am Sonntag in Bernau. Unter den zahlreichen Aktiven, die die Gelegenheit nutzten sich und ihre Angebote bei den Hussitenstädtern bekannt zu machen, war auch Herthabotschafter Manfred Kerkhofer, eskortiert von Maskottchen Herthino.

Neue Regelung beim Unterhaltsvorschuss

24. August 2017

Für Alleinerziehende gibt es ab sofort deutlich bessere Möglichkeiten, ausstehenden Unterhalt vom Staat an Stelle des zahlungsunwilligen Elternteils zu erhalten. Die schon Anfang Juni von Bundestag und Bundesrat beschlossene Neuregelung ist nun Gesetz.

Betroffene können die Leistungen auch rückwirkend ab dem 1. Juli beantragen. Darauf hat das Bundesfamilienministerium hingewiesen. Die Unterstützung für alleinerziehenden Mütter oder Väter ist künftig nicht mehr zeitlich befristet, und sie gilt auch für Kinder, die älter sind als zwölf Jahre – bis zur Volljährigkeit.

„Damit sind wesentliche Forderungen der SPD auch in Brandenburg erfüllt worden“, so die Barnimer Landtagsabgeordnete Britta Stark. „Alleinerziehende leisten Großartiges und haben eine bessere Unterstützung verdient. Damit stärken wir auch die Entwicklung von Kindern, deren Eltern getrennt leben. Sie dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn nicht regelmäßig oder gar kein Unterhalt gezahlt wird.“

Britta Stark rät allen betroffenen Alleinerziehenden im Barnim, sich beim Jugendamt in Eberswalde zu melden und den Unterhaltsvorschuss möglichst rasch zu beantragen. In einem Rundschreiben hat Bundesfamilienministerin Katharina Barley (SPD) die Landesbehörden darauf hingewiesen, dass entgegen den ursprünglichen Festlegungen alle Anträge, die bis Ende September gestellt werden, zu berücksichtigen sind – auch wenn sie den Juli betreffen. So ist dafür gesorgt, dass Verzögerungen bei der Verkündung des Gesetzes nicht zu Lasten der Eltern und ihrer Kinder gehen, und die Jugendämter haben mehr Zeit, die Anträge zu bearbeiten.

1 2 3 4 5 6 7 >