Britta Stark
Stark für Brandenburg.

SEV im Test - im Sommer wird wieder gependelt.

„Bitte ergreifen Sie die Chance und äußern Sie sich zum Entwurf des Landesnahverkehrsplanes 2018. Für unsere Region müssen wir gemeinsam für einen dauerhaften 10-Minuten-Takt der S-Bahn-Linie 2 kämpfen!“

Mit diesen Worten hatte die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark vor einigen Monaten eindringlich um Unterstützung bei den Bürgerinnen und Bürgern ihres Wahlkreises geworben und sie aufgerufen, sich an der Diskussion des Entwurfs des Landesnahverkehrsplans zu beteiligen.

Das hat sich nun ausgezahlt, denn in die Pläne zur Entwicklung des landesweiten Nahverkehrs wird jetzt perspektivisch auch die Taktverdichtung der S2 nach Bernau aufgenommen. „Damit rückt unser Ziel, die Bedingungen für Pendler aus unserer Region spürbar zu verbessern, endlich in greifbare Nähe“, freut sich die engagierte Abgeordnete.

Bis die Züge aber im 10-Minuten-Takt rollen, wird noch einige Zeit vergehen. Zunächst sollen die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Projekts i2030 ermittelt und umgesetzt werden. „Das heißt, dass auf der Strecke der S2 weiter gebaut werden muss und es zu Einschränkungen beim S-Bahn-Betrieb kommen wird“, ist sich Britta Stark sicher. Um das zu testen, hat ihr Büro heute an einer Schienenersatzverkehr- Probefahrt teilgenommen, zu der die Deutsche Bahn Anfang eingeladen hatte.

 „Schade“, so Britta Stark, „dass diese Fahrt erst 8 Uhr und damit zu einer Zeit startete, als der Berufsverkehr schon durch war. Um wirklich realistische Eindrücke zu „erfahren“, hätte man sich eine gute Stunde früher in Bewegung setzen müssen“, ist sich die passionierte Rad- und S-Bahn-Fahrerin sicher.

Der Test-Expressbus, der von Berlin-Buch nach Pankow-Heinersdorf über die A114 unterwegs war, brauchte 20 Minuten für die Strecke. Zwar waren es keine wirklichen Berufsverkehrsbedingungen, aber der SEV wird sich über die Sommermonate erstrecken und die Urlaubszeit dann hoffentlich noch einmal entlastend wirken.

"Das Opfer, das die Pendler jetzt bringen, wird langfristig zu einer Verbesserung auf der Schiene führen und uns dem ersehnten 10-Minuten-Takt wieder ein Stück näher.“ resümiert Britta Stark.