Britta Stark
Stark für Brandenburg.

Kein Ende in Sicht

Foto: Iris Schneider / Büro Britta Stark (MdL)

Radfahrer müssen weiter auf die Fertigstellung des Radwegs zwischen Bernau und Panketal warten

Am vergangenen Wochenende hatten sich mehr als 150 Radler anlässlich des 20. europaweiten Radfahrtages auf dem Bernauer Marktplatz versammelt. Vorausgegangen war eine Demonstration von Radfahrern aus den Bernauer Ortsteilen, die mit ihrer Aktion auf fehlende Radwege aufmerksam machen wollten.

Unter ihnen war auch SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark (2.v.l), die in Birkholz zu Hause und selbst oft per Rad unterwegs ist. „Mit dem Radweg entlang der L 200 zwischen Panketal und Bernau sollte das Radfahren eigentlich auch für die Bewohner der Bernauer „Birkendörfer“ sicherer gemacht werden“, so Britta Stark. „Leider warten wir nun bereits seit Herbst 2017 darauf, dass der Radweg endlich fertiggestellt wird.“ Auch die Panketaler Gemeindevertreterin Christel Zillmann (Linke) (Bildmitte) ist enttäuscht, dass der Radweg noch immer nicht in Gänze befahrbar ist. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative hatte sie sich über Jahre hinweg beharrlich für dessen Bau engagiert.

Aufklärung, woran die Fertigstellung scheitert, erhoffte sich Landtagsabgeordnete Britta Stark vom Landesbetrieb Straßenwesen, den sie am vergangenen Mittwoch zu einem Vororttermin eingeladen hatte. Die Information, die Andreas Schade, Leiter der Abteilung Planung (rechts), im Gepäck hatte, war allerdings keine gute: Derzeit befindet man sich mit der bauausführenden Firma in Nachtragsverhandlungen. Es geht um Änderungen im Bauvertrag und damit verbundene Fragen, die wahrscheinlich nur auf juristischen Weg geklärt werden können. "An dieser Stelle sind leider der Politik die Hände gebunden" , stellt Britta Stark resignierend fest. Die Frage, wann der Streit beigelegt und weiter gebaut werden kann, konnte auch Andreas Schade nicht beantworten. Der Landesbetrieb hat aber ein großes Interesse daran, die Baustelle endlich abschließen zu können.

Bis es soweit ist, wird Radfahrern nichts anderes übrig bleiben, als die bereits fertig gebauten Abschnitte mit entsprechender Vorsicht zu befahren, denn offiziell abgenommen und als solcher deklariert wird der Radweg erst, wenn er in Gänze fertiggestellt ist.