Schulen werden digital

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Brandenburgs Schulen werden digital. Rechtzeitig zum neuen Schuljahr 2019/20 hat die Landesregierung auf ihrer heutigen Sitzung eine entsprechende Förderrichtlinie zur Umsetzung des „DigitalPakts Schule“ beschlossen. Die Barnimer Landtagsabgeordnete Britta Stark (SPD) begrüßt insbesondere, dass alle Schulen vom Digitalpakt profitieren werden.

„Ich halte es für sehr wichtig, dass alle Schulen im Land Brandenburg an der finanziellen Unterstützung aus dem DigitalPakt teilhaben werden. Damit können in den nächsten Jahren beispielsweise digitale und mobile Arbeitsgeräte wie Tablets und Whiteboards beschafft oder die WLAN-Infrastruktur in Schulgebäuden auf- und ausgebaut werden. Unsere Schulen werden moderner. Das ist eine gute Nachricht für die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern sowie für die Schulträger und Lehrkräfte.“

Die allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft erhalten einen Sockelbetrag von je 20.000 Euro sowie zusätzlich eine Förderung in Höhe von 409 Euro je Schülerin und Schüler. In Bernau profitieren davon 6, in der Gemeinde Panketal 2 Schulen. So erhalten die Grundschule an der Hasenheide, die Georg-Rollenhagen-Grundschule, die Grundschule Schönow, die Grundschule am Blumenhag, die Oberschule am Rollberg und die Tobias-Seiler-Oberschule in Bernau insgesamt eine Zuwendung von 1.188.717 Euro. Die beiden Panketaler Einrichtungen Grundschule Zepernick und Gesamtschule „Wilhelm Conrad Röntgen“ bekommen insgesamt 587.242 Euro und damit mehr als eine halbe Mio. Euro.

Hintergrund: Mit dem DigitalPakt Schule, der sich auf die Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ bezieht, gewährt der Bund den Ländern in den Jahren 2019 bis 2024 insgesamt 5 Mrd. Euro Fördermittel für Investitionen im Bereich der digitalen Bildungsinfrastruktur. Die Vereinbarung mit dem Bund enthält zudem Regelungen für eine verstärkte Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Das Land Brandenburg erhält im Rahmen des DigitalPakts insgesamt rund 151 Millionen Euro Bundesmittel. Diese werden durch das Land, die Kommunen und die Träger freier Schulen im Umfang von ca. 17 Millionen Euro kofinanziert.