Staatliches Schulamt kehrt nach Eberswalde zurück

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Unlängst war die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark in Schulen ihres Wahlkreise unterwegs und überall hörte sie die gleiche Forderung: Das staatliche Schulamt muss zurück nach Eberswalde! Zu groß, so beklagten Panketaler und Bernauer Schulleiter, sei der Reibungsverlust.

Entsprechende Erwartungen hatte die SPD-Abgeordnete deshalb in Brandenburgs neue Bildungsministerin Britta Ernst gesetzt und sie wieder und wieder mit den Argumenten der Barnimer Schuldirektoren konfrontiert.´Auch der jetzige Landrat, Daniel Kurth und sein Vorgänger im Amt, Bodo Ihrke, hatten sich immer wieder für Eberswalde als Schulamtsstandort stark gemacht.

Nun kam das Einlenken aus Potsdam. „Wir sind sehr froh, dass wir uns mit unseren Sachargumenten Gehör verschaffen konnten. Eberswalde war und ist der richtige Standort für das staatliche Schulamt, denn eine stetig wachsende Zahl von Schülern ist in der Region südlich von Eberswalde zu Hause. Damit hat auch die Arbeit des staatlichen Schulamtes hier in unserer Region einen Schwerpunkt. Die Wiedereinrichtung einer Außenstelle ist eine folgerichtige und gute Entscheidung, die wir sehr begrüßen“, fasst Britta Stark zusammen.  „Eberswalde hat als regionales Entwicklungszentrum eine besondere Bedeutung. Das muss  auch bei Landeseinrichtungen entsprechende Berücksichtigung finden“, ist sie von der Richtigkeit der jüngsten Entscheidung zum Schulamtsstandort überzeugt.