Zu Besuch bei der Feuerwehr

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Am Mittwoch besuchte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz-Schröter den Niederbarnim. Er war der Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Britta Stark nach Bernau und Panketal gefolgt.

Bei einem Rundgang durch das neue Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Schönow überzeugte sich der Innenminister zunächst von den guten räumlichen Bedingungen, die die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bernau dort vorfinden.

Danach ging es ohne Blaulicht und Martinshorn weiter nach Panketal, wo der Freiwilligen Feuerwehr Zepernick bzw. deren Idee der Kennzeichnung des Autobahnkreuzes Barnim, die Aufmerksamkeit des Innenministers galt. 2016 waren die Feuerwehrleute dafür mit dem Preis der deutschen Versicherer IF-Star ausgezeichnet worden. Allerdings konnten sie mit ihrem Vorschlag, die einzelnen Abschnitte des Autobahnkreuzes farblich zu kennzeichnen, um so verunfallte Fahrzeuge schneller auffinden zu können, in Brandenburger Amtsstuben keine offenen Türen einlaufen.

So war es SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark, die den Feuerwehrleuten schließlich das verdiente Gehör verschaffte, indem sie sich nachdrücklich für die Realisierung der guten Idee einsetzte und gemeinsam mit dem Panketaler Gemeindewehrführer Thomas Bielicke bei den Fachministern vorstellig wurde.

„Wir haben für die Realisierung einen ziemlich langen Atem gebraucht und zwischendurch dachten wir schon, dass uns die Luft ausgehen würde, aber nun ist es endlich soweit und die gute Idee der Kameraden soll im September praktisch umgesetzt werden“, freut sich Britta Stark.

Das Autobahnkreuz soll dann mittels Hinweistafeln gekennzeichnet werden, so dass Autofahrer, im Falle eines Unfalls, der Leitstelle ihren genauen Standort benennen können. Insgesamt kommen vier Feuerwehren am Autobahnkreuz Barnim zum Einsatz. Mit Hilfe der Kennzeichnungstafeln wird die Leitstelle künftig besser beurteilen können, welche der Wehren die Unfallstelle am schnellsten erreichen kann.

Auch Minister Schröter hatte die gute Idee der Zepernicker Feuerwehrleute, die Gemeindewehrführer Thomas Bielicke am Mittwoch noch einmal anschaulich erläuterte, positiv begleitet. Daneben hatte er auch ein offenes Ohr für die zahlreichen Anregungen zum neuen Brand- und Katastrophenschutzgesetz, die ihm die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bei seinem Barnim-Besuch mit auf den Weg gaben.